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Das knöcherne Fußgerüst wird durch Gelenkkapsein und
eine Vielzahl von Bändern zusammengehalten. Wenn Sie Ihren Fuß
einmal spielerisch in alle möglichen Richtungen bewegen, dann merken
Sie, dass die Bewegungen nur bis zu einem bestimmten Punkt möglich
sind.
Würde Ihr Fuß mit Gewalt über diesen Punkt hinaus weiterbewegt,
dann käme es zu einer Verrenkung des Gelenkes. Und bevor diese stattfände,
würden zuerst die Bänder gezerrt, überdehnt oder gar abgerissen.
Die Bänder verhindern also zu große Bewegungsausschläge.
Sie bestehen aus zugfesten Fasern, die zwar nur gering dehnbar sind, aber
dafür die Fähigkeit zur Dauerbelastung haben.
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Der Bandapparat des oberen Sprung gelenkes (blau) verhindert zu starke
seitliche Kippbewegungen. Weil er am Außenknöchel weniger stark
aus gebildet ist, treten hier häufiger schmerzhafte Verletzungen
beim Abknicken des Fußes auf. So gesund es ist, wenn sich jemand
die Füße vertreten geht, so schmerzhaft ist es, wenn sich jemand
den Fuß vertritt.
Ihr Fuß von der Innenseite betrachtet: Sie sehen, wie das Fußlängsgewölbe
in drei Stockwerken durch Bänder (rot) verspannt ist. Diese Bänder
ermüden nicht, können aber überdehnt werden. Der darüberliegende
Bandapparat stellt die Verbindung vom Innenknöchel mit dem Fuß
dar.
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