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Wenn wir uns fragen, was sich unsere Füße wünschen, dann
wissen wir die Antwort selbst. Aber trotzdem erhalten unsere Füße
sehr oft nicht das, was sie brauchen: Schuhe, die nicht zu eng, nicht
zu weit, nicht zu kurz und nicht zu lang sind. Schuhe, die den Zehen genügend
Bewegungsfreiheit geben. Schuhe mit einer Sohle, die elastisch ist. Mit
Absätzen, die nicht höher als 4 cm sind.
Für die noch leicht verformbaren Kinderfüße sind solche
Schuhe natürlich besonders wichtig. Die Eltern müssen daran
denken, wie stark Kinderfüße wachsen. Es ist nicht verwunderlich,
dass sich die Schuhgröße recht häufig in einem Jahr um
mehrere Nummern ändert! Anläßlich einer Fußmesswoche,
die von einer Krankenkasse veranstaltet wurde, konnten die Füße
von 80.000 Schulkindern vermessen werden. Dabei kam heraus, dass 59% der
Kinder Schuhe trugen, die entweder zu groß oder zu kurz waren.
Der gute Kinderschuh soll den Fuß gegen Schmutz, Wärme, Kälte
und Nässe schützen und ihm dabei soviel Freiheit geben wie eben
möglich. Er darf den Kinderfuß nicht verformen. Er soll eine
fußgerechte Form aufweisen.
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Bei der Bestimmung der Schuhlänge ist zu beachten, dass der Fuß
bei Belastung, also beim Stehen und Gehen, länger ist als ohne Belastung.
Andererseits muß der Schuh eng um den Mittelfuß liegen, um
beim Gehen ein Vorrutschen in die Schuhspitze mit Stauchung der Zehen
zu vermeiden.
Die Modemacher verpassen uns häufig Schuhe, die zwar schick aussehen,
aber unseren Füßen viel zumuten. Vielleicht kommt daher das
Sprichwort "Schönheit will leiden". Wer seine Füße
und sich selbst nicht aus Eitelkeit heraus leiden lassen will, der achtet
darauf, dass die Brandsohlenform der Form des Fusses entspricht. Und dass
die Schuhsohle möglichst weich ist, um die federnde Wirkung des Fußes
zu unterstützen.
Außerdem verdient auch noch das Material Beachtung, aus dem der
Schuh gemacht ist: Ein synthetischer Schaft oder ein synthetisches Futter
führen zu einer deutlichen Erhöhung der Feuchtigkeit im Schuh. Lederschuhe
sind viel besser für Ihre Füße.
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